Die Tipps unseres Teams
- Bleib flexibel: Diese Route dient als Orientierung, nicht als minutengenauer Zeitplan. Das schottische Wetter kann schnell umschlagen, also passe deine Pläne entsprechend an.
- Unterschätze die Entfernungen nicht: Einige Strecken dauern mehr als 4 Stunden, obwohl sie kaum 275 km lang sind. Auf Singletrack-Straßen braucht jeder Kilometer seine Zeit.
- Plane auf Skye etwas freie Zeit ein: Dieser Abschnitt der Reise lässt dir am besten etwas Spielraum in der Planung.
- Fahr früh morgens los: Beliebte Sehenswürdigkeiten füllen sich im Sommer schnell. Wenn du um 7:30 Uhr startest, macht das für dein Erlebnis einen großen Unterschied.
- Genieß die langen Abende: Im Sommer bleibt es bis 22 Uhr hell. Du kannst eine Wanderung problemlos auf den späten Nachmittag oder Abend verschieben, statt sie in der größten Hitze zu unternehmen.
Roadtrip durch Schottland in 7 Tagen: die komplette Route Tag für Tag
Sieben Nächte, acht Tage unterwegs: Dieses Format haben wir für den ersten Roadtrip durch Schottland gewählt. Lang genug, um alles in Ruhe zu genießen, und kurz genug für eine Woche Urlaub. So lassen sich Lochs, legendäre Viadukte und die Isle of Skye verbinden, ohne dass du jemals das Gefühl hast, unterwegs hetzen zu müssen.
Hier findest du die genaue Route, die wir für unseren Roadtrip mit Scotland Nomads nutzen, Tag für Tag, mit den tatsächlichen Entfernungen und Fahrtzeiten.
Tag 1: Edinburgh → Loch Lomond
115 km, 2 Std. 15 Min. Fahrt
Dein Roadtrip beginnt in Edinburgh. Dort holst du deinen SUV mit Dachzelt ab. Nimm dir etwas Zeit, dich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen, bevor du in Richtung Loch Lomond aufbrichst, dem größten See Schottlands.
Wenn du am späten Nachmittag ankommst, hast du genügend Zeit, dein Lager aufzuschlagen, deine erste Mahlzeit auf dem Campingkocher zuzubereiten und den Sonnenuntergang über dem Wasser zu genießen. Hier gewöhnst du dich an dein Dachzelt, bevor du am nächsten Tag in die Highlands aufbrichst.
Tag 2: Loch Lomond → Glenfinnan
145 km, 2 Std. 45 Min. Fahrt
Die Route am zweiten Tag führt durch den Loch-Lomond-and-the-Trossachs-Nationalpark und anschließend durch Glencoe, bevor du Glenfinnan erreichst. Der Ort ist für sein Viadukt bekannt, über das der Jacobite Steam Train fährt, der berühmte “Hogwarts-Express”. Wenn es zeitlich passt, kannst du ihn vielleicht sogar vorbeifahren sehen.
Alles Wissenswerte zu diesem Ort und zu den anderen Harry-Potter-Drehorten in Schottland findest du in unserem passenden Artikel: 7 Harry-Potter-Drehorte in Schottland.
Tag 3: Glenfinnan → Reraig
225 km, 3 Std. Fahrt
Die Route führt weiter nach Westen in Richtung Reraig, ganz in der Nähe von Kyle of Lochalsh. Unterwegs wartet ein obligatorischer Fotostopp am Schloss Eilean Donan, das auf einer kleinen Insel am Zusammenfluss dreier Lochs liegt. Es ist eines der meistfotografierten Schlösser Schottlands, und das aus gutem Grund.
Euer Campingplatz in Reraig, direkt am Loch Alsh, ist der ideale Ausgangspunkt, um am nächsten Morgen die Brücke zur Isle of Skye zu überqueren.
Tag 4: Reraig → Isle of Skye (Portree)
205 km, 3 Std. 45 Min. Fahrt
Der große Skye-Tag. Gleich am Morgen überquerst du die Brücke und besuchst anschließend die Highlights der Insel: Old Man of Storr, den Quiraing und die Fairy Pools, je nach Zeit und Wetter. Am späten Nachmittag geht es weiter zu deinem Campingplatz in der Nähe von Portree.
Damit du den Tag in der richtigen Reihenfolge planen und nichts verpassen kannst, erklärt unser ausführlicher Guide zur Insel Skye jeden Ort im Detail, inklusive Gehzeiten und der besten Uhrzeiten, um den größten Andrang zu vermeiden.
Tag 5: Portree → Shieldaig
180 km, 3,5 Stunden Fahrt
Nach einem weiteren Vormittag auf Skye, falls ihr am Vortag noch nicht alles gesehen habt, überquert ihr wieder die Brücke zum Festland und fahrt in Richtung Shieldaig. Das kleine Fischerdorf liegt eingebettet in den nordwestlichen Highlands, zwischen Applecross und Torridon.
Diese Gegend gehört zu den wildesten eurer Reise: Meeresarme, die es mit jeder skandinavischen Landschaft aufnehmen können, und einige wenige familiengeführte Campingplätze direkt am Wasser. Abends sind hier auch die Midges besonders aktiv. Haltet das Mückenspray griffbereit.
Tag 6: Shieldaig → Cairngorms
275 km, 4 Std. 40 Min. Fahrt
Die längste Etappe der Reise, und sie hat es in sich: Du durchquerst Schottland praktisch von Westen nach Osten, auf dem Weg zum Cairngorms National Park, dem größten Nationalpark des Vereinigten Königreichs.
Plane unterwegs mehrere Pausen ein. Es wird ein langer Fahrtag, aber die Landschaft verändert sich völlig, von den Meeresbuchten an der Westküste bis zu den Wäldern und sanft geschwungenen Bergen der Cairngorms. Dein Campingplatz für die Nacht ist der ideale Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch den kaledonischen Wald, bei dem du mit etwas Glück Hirsche und rote Eichhörnchen entdeckst.
Tag 7: Cairngorms → Edinburgh
240 km, 3 Std. 30 Min. Fahrt
Dein letzter Morgen in der Natur, bevor du dich wieder auf den Weg nach Edinburgh machst. Es ist die letzte Campingnacht deiner Reise. Nutze die Gelegenheit, deine Fotos am Lagerfeuer (oder am Campingkocher) zu sortieren, bevor du wieder den Komfort der Stadt genießt.
Je nachdem, wann du ankommst, kannst du den Abschluss deines Roadtrips bei einem guten Essen in der schottischen Hauptstadt feiern und dir vielleicht noch ein letztes Glas Whisky gönnen.
Tag 8: Edinburgh → Flughafen
15 km, 30 Min. Fahrt
Die Rückfahrt steht an. Nur eine kurze Strecke trennt euch noch vom Flughafen Edinburgh, wo ihr das Fahrzeug abgebt und in den Flieger steigt. Im Kopf: jede Menge Lochs, Berge und Kühe mit Fransen.
Geht euer Flug erst später am Tag, könnt ihr den Morgen noch in Edinburgh genießen: mit einem Besuch im Schloss, einem Spaziergang über die Royal Mile oder einer letzten Runde durch die Altstadt.
Diese Route mit Scotland Nomads
Genau diese Route haben wir bei Scotland Nomads zusammengestellt: Loch Lomond, Glenfinnan, die Isle of Skye, Shieldaig und die Cairngorms, unterwegs in einem SUV mit Dachzelt. Sieben Campingnächte sind bereits inklusive und im Voraus reserviert, dazu gibt es für jede Etappe einen ausführlichen Reiseplan sowie eine herunterladbare interaktive Karte für Gebiete ohne Empfang.
Du musst keine Stunden damit verbringen, deine Etappen zu planen oder jeden Abend nach einem Schlafplatz zu suchen: Du kommst in Edinburgh an, holst die Schlüssel ab und alles Weitere ist bereits vorbereitet.